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Bilder von der Flucht:

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Was dich ausmacht, ist nicht das, was du erreichst, sondern wer 

du bist.

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MORGEN IST SCHÖNER

"Morgen ist schöner!" ist ein bedeutsamer Satz. Für Omar meint er: Gib nicht auf, blicke nach vorne, es kann besser werden, wenn du das willst und daran arbeitest. Und auch, dass so wie wir einander heute begegnen, wie wir miteinander sprechen und umgehen, entscheidet, wie morgen sein wird. Er ist davon überzeugt, dass auch die kleinsten Schritte im Heute zu einer großen, positiven Veränderung im Morgen führen können. Um eigene Träume und Ziele verwirklichen zu können, muss man erstmal wissen, wer man ist und was einen ausmacht. Das reflektierte Auseinandersetzen mit dem Selbst ist die Voraussetzung, um die eigene Zukunft bewusst gestalten zu können. Auch das große „Wir“ soll dabei nicht aus den Augen verloren werden.

Anhand der Geschichte seiner Flucht aus Syrien, seines Ankommens in der neuen Heimat Österreich und seinem persönlichen Weg, vermittelt er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie auch sie an „Morgen ist schöner“ glauben können.

„GEH ZURÜCK IN DEINE HEIMAT! FLÜCHTLING!“

Integration, Heimat, Identität, Ausgeschlossenheit, Ehre, Sexismus, Gewalt

 

Omars erster Bestseller trägt den Titel „Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde“, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch kein österreichischer Staatsbürger war. Obwohl er noch heute weiß, dass es in diesem Land Leute gibt, die ihn nie als Österreicher akzeptieren, egal, was in seinem Reisepass steht. Egal, welche Leistungen er erbringt. Egal, was er diesem Land zurückgibt. So lange er „Omar“ heißt, anders aussieht und woanders geboren ist, bleibt er für manche immer der Flüchtling. Trotzdem ist Österreich seine Heimat. Denn Heimat ist für ihn auch eine Entscheidung. 

Gleichzeitig führt dieses Ankommen auch zum Ausschluss aus der arabischen Community. Die Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen trägt Omar tagtäglich mit sich. 

 

In diesem Workshop werden Themen wie Integration, Heimat, Identität, Ausgeschlossenheit, Ehre, Sexismus, Gewalt und die Suche nach Zugehörigkeit thematisiert. Spielerisch und interaktiv wechselt er die Rollen zwischen dem Österreicher und dem Araber. Dem Einheimischen und dem Flüchtling. Dem Ausschließenden und dem Ausgeschlossenen. 

Sein Ziel ist es, eine friedliche Botschaft zu vermitteln und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Selbstreflexion anzuregen.

POETRY SLAM - SCHREIBWERKSTATT​
 

Omars Zugang zum Schreiben ist ein anderer, als der, den man in der Schule lernt. Das Schreiben hat für ihn eine große Bedeutung, denn manchmal war es der einzige Ausweg aus hoffnungslosen Situationen. 

Eingeengt im Kofferraum eines Schleppers auf dem Weg nach Europa nahm er sein Handy und schrieb ein Gedicht, denn die Wörter waren für ihn eine Heimat inmitten der Heimatlosigkeit.

 

Beim Poetry Slam Workshop möchte Omar den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seine Einstellung zum Schreiben näherbringen. Mit viel Verständnis und Geduld versucht er, den Druck von Noten und Rechtschreibung, der oftmals mit Schreiben verbunden wird, mit dem Erkennen von Möglichkeiten zu ersetzen. Die Möglichkeit, Gedanken friedlich zu äußern. Die Möglichkeit, das eigene Chaos zu ordnen. Die Möglichkeit zu reflektieren.

 

In lockerer Atmosphäre dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Gedanken und Gefühle selbst formulieren und danach vor der Gruppe vortragen. Wichtig dabei ist: Jeder ist frei zu schreiben und zu performen, niemand muss!

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Meine Zielgruppe sind alle Menschen, die Interesse daran haben! 

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